25. Juni 2010
Zwölf Hektar Baumschulgelände bieten Platz für 8000 Besucher
WESTGROSSEFEHN Zypressen- und Kastanienalleen, eine parkähnliche Landschaft und grüner Rasen soweit dass Auge reicht erwartet die Besucher des diesjährigen Omas Teich Festivals in Großefehn. Erstmals wird das Festival in der Gemeinde am 30. und 31. Juli auf den Flächen der ehemaligen Baumschule Kortmann im Ortsteil Westgroßefehn gefeiert.Dafür wurde eine aufwendige Herrichtung der Flächen durchgeführt. Auf dem Gelände befanden sich Anfang des Jahres noch zahlreiche Bestände der bereits geschlossenen Baumschule, viele Arbeitsstunden und großer Maschineneinsatz war notwendig für die Neugestaltung der Landschaft, erklärt Folkert Onken vom Veranstalter LAKE Entertainment.
Auch Helmut Friesenborg aus Westgroßefehn kann dies nur Bestätigen. Ich fahre fast jeden Tag an den Flächen vorbei und muss, sagen dass es mir wirklich sehr gut gefällt. Da wurde ganze Arbeit geleistet. Wir haben hier jetzt einen Landschaftspark, so der Anwohner.
Zwölf Hektar stehen den Festivalmachern für das Omas Teich Festival zur Verfügung. Es ist aufgeteilt in Camping- und Parkplätze sowie das Festivalgelände mit Flächen für Bühne und Zelte. Platz ist für 8000 Besucher. Das Gelände wird uns über die nächsten Jahre begleiten, so Mario Rolfs von LAKE Entertainment, darum war es uns wichtig, gleich von Anfang an alles ordentlich zu machen.
Eine Schlammschlacht wie im vergangenen Jahr schließen die Veranstalter aus. Das ganze Gelände ist mit Drainagen und Gräben durchzogen, das Regenwasser läuft ohne Probleme ab. Bereits in den letzen Wochen haben Mario Rolfs und Pächter Folkert Onken nach jedem Regenguss ein Auge auf das Gelände gehabt. Es gibt einfach keine Stellen an denen das Wasser nicht sofort abfließt, erklärt Onken.
Und die Festivalmacher planen noch mehr auf ihrem neuen Gelände. Für Toiletten und Duschen wird eine aufwendige Infrastruktur hergestellt. Auf dem Campingplatz wird es einen Festivalbaumarkt geben, der alle Camper mit Zelten, Luftmatratzen und mehr versorgt und zudem noch anbietet, kostenlos Handys aufzuladen und Luftmatratzen aufzupumpen.
Für alle Zugfahrer werden außerdem Shuttlebusse der Unternehmen Jan Klein und Andreesen vom Bahnhof Leer zum Festival und wieder zurück angeboten, so Rolfs.
Das Omas Teich Festival findet bereits zum 13. Mal statt. Unter anderen treten die Bands Fettes Brot, Kettcar, Nada Surfs, Johnossi und Biffy Clyro auf. Karten gibt es im Vorverkauf an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.omas-teich.de ab 55 Euro.
Panorama Festivalgelände




Trotz der Niederlage hielt sich die Enttäuschung beim Leezdorfer Coach Johannes Hoogelücht in Grenzen: Mit Strackholt hat die bessere Mannschaft den Platz als Sieger verlassen. Im zweiten Abschnitt haben bei meiner Mannschaft Kraft und Konzentration erheblich nachgelassen. Die Aufstiegsträume des SVL erhielten kurz vor der Halbzeit viel Nahrung. Nach einer Flanke von Johann Willgrubs markierte Ralf Klaassen aus kurzer Distanz das 1:0 (40.). Zwei Minuten später klappte die Abseitsfalle von SuS nicht, und Rudi Hildebrandt erzielte kaltschnäuzig den zweiten Leezdorfer Treffer. Weitere 120 Sekunden danach folgte der dritte Paukenschlag des SVL: Der ansonsten sichere Unparteiische übersah ein klares Foul am Strackholter Marco Zimmermann und erneut nutzte der quirlige Rudi Zimmermann die Konfusion beim Gegner zum 3:0 aus. Wir haben in dieser Phase in der Abwehr gepennt, befand SuS-Spielertrainer Alfred Noormann. Trotzdem gab er auch da die Partie nicht verloren: Ich habe an die Wende geglaubt. Ich weiß ja, was in meiner Mannschaft steckt.
Das bewiesen die Strackholter nach dem Wiederanpfiff. Marco Zimmermann verkürzte mit einem platzierten Flachschuss gleich auf 1:3 (47.) und setzte weitere Kräfte frei. Fast zwangsläufig fiel nach einem Eckball durch SuS-Akteur Timo Buß das 2:3 (69.). Marco Zimmermann traf mit einem fulminanten Distanzschuss zum 3:3 (77.). Eine Königshoff-Flanke bugsierte Mario Jerkowicz per Flugkopfball zur vielumjubelten 4:3-Führung der Strackholter in die Maschen. (85.). Für den 5:3-Endstand sorgte schließlich Alwin Königshoff. (88.). Bei Leezdorf lagen nun die Nerven blank: Nico Schneider kassierte Gelb/Rot (89.), Thomas Gerdes sah wegen Ballwegschlagens noch Rot (91.).
