25. August 2010
9000 Besucher feierten Omas Teichfestival vor ein paar Wochen in Westgroßefehn
Das musikalische Programm bot an beiden Festivaltagen rund 30 Bands aus dem In- und Ausland. Headliner am Sonnabend war die Hamburger Rap-Formation „Fettes Brot“.
"Fettes Brot" wusste die Menge bei "Omas Teich" zu begeistern. Tausende Besucher feierten mit der Hamburger Band, hörten viele ihrer Lieder mit Kultstatus ? "Bettina, zieh dir bitte etwas an", "Jein" oder "Schwule Mädchen". Vor der Bühne drängte sich die Fan-Masse.
Einhellige Freude herrschte bei den Organisatoren und Helfern des „Omas Teich“-Festivals, das erstmals auf dem Gelände am Pallandsweg in Westgroßefehn stattfand. Mit rund 9000 Besuchern vermeldete Mario Rolfs vom Veranstalter „Lake Entertainment“ eine neuen Rekordbeteiligung.
"Es war ein höchst erfolgreiches Jahr", Ich habe noch nie ein so positives Feedback erlebt wie nach diesem Wochenende“, sagt Mario Rolfs von Lake Entertainment, dem Veranstalter von „Omas Teich“. Alle Besucher, mit denen er während der Veranstaltung gesprochen habe, seien vom Festival begeistert gewesen. sagte Mario Rolfs.
Dabei war im Vorfeld überhaupt gar nicht klar, ob "Omas Teich" überhaupt stattfinden könne. Anwohner hatten beim Oldenburger Verwaltungsgericht gegen das Festival geklagt. Zwei Tage vor dem Start wies das Gericht die Klage jedoch im Eilverfahren ab. Im Einverständnis mit dem Veranstalter wurde aber während der gesamten zwei Tage ein Lärmgutachten erstellt. "Die Werte wurden eingehalten und teilweise sogar mit Luft nach oben unterschritten", hieß es gestern von Seiten des Veranstalters. Somit stehe wohl auch "Omas Teich 2011" auf dem ehemaligen Gärtnereigelände nichts im Weg.
Anbei noch ein paar Festivaleindrücke



WESTGROSSEFEHN Zypressen- und Kastanienalleen, eine parkähnliche Landschaft und grüner Rasen soweit dass Auge reicht erwartet die Besucher des diesjährigen Omas Teich Festivals in Großefehn. Erstmals wird das Festival in der Gemeinde am 30. und 31. Juli auf den Flächen der ehemaligen Baumschule Kortmann im Ortsteil Westgroßefehn gefeiert.
Trotz der Niederlage hielt sich die Enttäuschung beim Leezdorfer Coach Johannes Hoogelücht in Grenzen: Mit Strackholt hat die bessere Mannschaft den Platz als Sieger verlassen. Im zweiten Abschnitt haben bei meiner Mannschaft Kraft und Konzentration erheblich nachgelassen. Die Aufstiegsträume des SVL erhielten kurz vor der Halbzeit viel Nahrung. Nach einer Flanke von Johann Willgrubs markierte Ralf Klaassen aus kurzer Distanz das 1:0 (40.). Zwei Minuten später klappte die Abseitsfalle von SuS nicht, und Rudi Hildebrandt erzielte kaltschnäuzig den zweiten Leezdorfer Treffer. Weitere 120 Sekunden danach folgte der dritte Paukenschlag des SVL: Der ansonsten sichere Unparteiische übersah ein klares Foul am Strackholter Marco Zimmermann und erneut nutzte der quirlige Rudi Zimmermann die Konfusion beim Gegner zum 3:0 aus. Wir haben in dieser Phase in der Abwehr gepennt, befand SuS-Spielertrainer Alfred Noormann. Trotzdem gab er auch da die Partie nicht verloren: Ich habe an die Wende geglaubt. Ich weiß ja, was in meiner Mannschaft steckt.
Das bewiesen die Strackholter nach dem Wiederanpfiff. Marco Zimmermann verkürzte mit einem platzierten Flachschuss gleich auf 1:3 (47.) und setzte weitere Kräfte frei. Fast zwangsläufig fiel nach einem Eckball durch SuS-Akteur Timo Buß das 2:3 (69.). Marco Zimmermann traf mit einem fulminanten Distanzschuss zum 3:3 (77.). Eine Königshoff-Flanke bugsierte Mario Jerkowicz per Flugkopfball zur vielumjubelten 4:3-Führung der Strackholter in die Maschen. (85.). Für den 5:3-Endstand sorgte schließlich Alwin Königshoff. (88.). Bei Leezdorf lagen nun die Nerven blank: Nico Schneider kassierte Gelb/Rot (89.), Thomas Gerdes sah wegen Ballwegschlagens noch Rot (91.).